Wenn du mal in Kapstadt bist…
Lieber Seb,
neulich erzähltest du mir, dass du auf jeden Fall vorhast, während deiner Reise Kapstadt zu besuchen. Wie du ja weißt, war ich erst vor kurzem da. Deshalb habe ich mir gedacht. ich erzähle dir hier von meinen schönsten Momenten in dieser wundervollen Stadt.
Kapstadt hat mein Herz im Sturm erobert. Die Lage ist absolut grandios, da du trotz Großstadt mitten in der Natur bist. Der riesige Tafelberg taucht, egal wo du gerade unterwegs bist, fast immer in deinem Blickfeld auf und du kannst in wenigen Minuten an traumhaftschönen Stränden sein. Trotzdem bleibt das Großstadt-Feeling bestehen und du findest in Kapstadt schicke und kreative Viertel, tolle Cafés und Restaurants und viele Einkaufsmöglichkeiten. Die Menschen in Kapstadt sind mir in ziemlich guter Erinnerung geblieben, da sie immer freundlich und absolut hilfsbereit waren.
Meine Tipps und welche Sehenswürdigkeiten du dir in Kapstadt und Umgebung auf keinen Fall entgehen lassen solltest, habe ich in diesem Artikel für dich zusammengefasst.
Table Mountain – Kapstadts Wahrzeichen
Das wohl bekannteste Wahrzeichen Kapstadts ist natürlich der Tafelberg. Er gehört mit zu den sieben Naturwundern und ein Ausflug auf das Plateau ist absolute Pflicht und gehört zu jedem Besuch dazu. Du kannst den Tafelberg entweder zu Fuß erklimmen oder du lässt dich bequem mit der Gondel hochfahren. Wir haben natürlich die Gondel gewählt, denn mit ihr bist du in 5 Minuten (exklusive Wartezeit) oben. Während der Fahrt dreht sich die Gondel, sodass du einen tollen 360 Grad Blick über die Stadt hast – versuche also unbedingt einen Stehplatz am Fenster zu ergattern, wenn du mit der Gondel fährst. Kleiner Tipp: Nimm unbedingt eine Jacke mit – dort oben kann es extrem windig sein!
Kap der guten Hoffnung
Wer in Kapstadt ist sollte auch den 1,5 stündigen Weg zum Kap der guten Hoffnung auf sich nehmen. Der Ort ist zwar sehr überlaufen und die Touristen drängen sich in Massen für ein Foto um das Schild, welches den südwestlichsten Punkt Afrikas anzeigt, doch trotzdem lohnt sich ein Besuch allemal. Die Wellen, die hier gegen die Küste krachen sind gewaltig und der Wind unberechenbar.
Von Kapstadt aus führen mehrere Wege zum Kap der guten Hoffnung. Eigentlich wollten wir unbedingt über den berühmten Chapman’s Peak Drive ans Kap fahren, doch leider war die Straße gesperrt und wir konnten diese angeblich wunderschöne Route nicht erkunden. Vielleicht hast du ja mehr Glück als wir 🙂
Simons Town
In Südafrika gibt es tatsächlich drei Pinguinkolonien – eine davon am Boulders Beach in Simons Town. Ein Ausflug dorthin lässt sich prima mit dem Kap der guten Hoffnung verbinden. Für ein kleines Eintrittsgeld erhälst du Zugang zum abgesperrten Strandabschnitt, wo die Pinguine leben. Hier kannst du über mehrere Holztreppen laufen und den lustigen Tieren beim schwimmen, sonnen, watscheln und schlafen zuschauen.
Muizenberg
Muizenberg ist einer der bekanntesten Strände von Kapstadt. Sein Wahrzeichen sind die kleinen bunten Häuschen, die als Umkleidekabinen – überwiegend von Surfern – genutzt werden. Falls du hier surfen gehen willst ist Vorsicht geboten – die Haidichte ist hier sehr hoch.
V & A Waterfront
Die Waterfront gehört wohl zu den wichtigsten Touristengebieten der Stadt und bietet eine Vielzahl an Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants, Cafés und Hotels. Außerdem befindet sich hier das Riesenrad, von dem du sicher eine tolle Aussicht über das Hafengebiet und die Stadt hat. Das Wahrzeichen der V & A Waterfront ist der rote Clocktower – eines der ältesten Gebäude in Kapstadt.
Bo-Kaap – der bunte Stadtteil Kapstadts
Der kleine Stadtteil Bo-Kaap ist geziert von knallbunt gestrichenen Häusern. Hier kannst du an jeder Ecke tolle Fotos machen. Angeblich erhielten die Häuser ihre bunten Farben als Zeichen gegen das Schwarz-Weiß-Denken der Apartheid. Bo-Kaap ist eines der ältesten Viertel in Kapstadt.
Camps Bay
Am Fuße der Bergkette 12 Apostel, die mit zum Table Mountain Nationalpark gehören, liegt der wunderschöne Vorort Camps Bay. Camps Bay gilt als die schönste Bucht in ganz Kapstadt – kein Wunder, denn der Strand ist fast schneeweiß und das Wasser kristallklar.
Mein persönliches Highlight – Sonnenuntergang auf dem Signal Hill
In unseren 3 Tagen Aufenthalt haben wir 2 mal den Sonnenuntergang vom Signal Hill aus beobachtet. An unserem ersten Abend hatten wir einen privaten Fahrer, der uns ein kleines Dach abseits der Toursitenmengen auf dem Signal Hill gezeigt hat. Um dieses Dach zu finden, musst du einfach ein wenig Richtung Lions Head laufen. Man braucht ein paar Balancierkünste, um darauf zu gelangen, aber da mache ich mir bei deinen Slack Line Künsten gar keine Sorgen 🙂 Kleiner Tipp: Viele Kapstädter nehmen sich Wein und Snacks mit auf den Signal Hill, um dort ein schönes Picknick im Sonnenuntergang zu verbringen. So eine Aussicht habe ich noch nie gesehen!
Ich hoffe, dir hat mein kleiner Reiseguide gefallen und bin gespannt auf deinen eigenen Post zum Thema Kapstadt.
Ich wünsche dir für deine Reise alles erdenklich Gute, unendlich viel Spaß und spannende Abenteuer. Ich werde sie mit großem Neid verfolgen und hoffe, dass wir uns – wo auch immer – bald wiedersehen.
Deine Corinna
















