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	<title>Besuche Länder auf meiner Weltreise &#8211; Sebventure</title>
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	<description>Solo traveling around the world</description>
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	<title>Besuche Länder auf meiner Weltreise &#8211; Sebventure</title>
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		<title>Pakistan</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 May 2019 21:23:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[14 Tage, 81 Checkpoint Wechsel und fast so viele fliegende Wechsel bei der Polizei Eskorte. Ein unglaubliches Abenteuer, welches aber auch viel Kraft kostete. Dennoch, es hat sich gelohnt! Lest selbst. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap">Naivität. Das ist das Wort, welches mir eingefallen ist, als ich darüber nachgedacht, wie ich meine Erfahrungen in Pakistan wahrgenommen habe. Naiv, weil ich nicht wusste, was mich erwartet. Naiv, weil ich mir nicht vorstellen konnte, dass es ein derartiges Leben an der Grenze des Minimums auf unserem Planeten noch wirklich gibt. Naiv, weil ich das erste Mal in meinem Leben spüren durfte, was es bedeutet mich nicht frei bewegen zu dürfen. Naiv, weil ich nicht gedacht hätte, dass die Kluft zwischen meiner und der hier vorhandenen Welt doch noch so „abartig“ groß ist. Naiv, weil ich dachte, dass mein Magen so gut wie alles verträgt. Große Fehleinschätzung ^^</p>



<p>Aber nicht nur das Wort „Naivität“ beschreibt meiner
Eindrücke in Pakistan … sondern auch ..</p>



<ul><li>Wunderschön war die Erfahrung gewesen, ein Land
auf eine noch so sehr unberührte Art und Weise erkunden zu dürfen wie ich es
„tun“ durfte.</li><li>Wunderschön war die abwechslungsreiche Natur,
die mir Wüste und Berge zeigte .. aber mir auch Schnee und Sandstürme präsentiere.
In mitten dieser Schauspiele fand ich satte grüne Landschaften, die ich nur aus
Filmen kannte. </li><li>Wunderschön sowie inspirierend waren die
Begegnungen mit interessierten und offenherzigen Menschen.</li><li>Erstaunt, wie gut der Personenschutz über 1.800
Kilometer und 81 Checkpoints inkl. fliegendem Wechsel funktionierte.</li><li>Beeindruckt, wie wichtig der Regierung es ist, dass
die Besucher eine Sicherheit erhalten und somit kostenlos einen Schutz bereitstellt.
Definitiv keine Selbstverständlichkeit in meinen Augen. Großes Dankeschön
dafür!</li><li>Erstaunt, wie viele Personen Selfies mit einem
machen wollen.</li><li>Erstaunt, wie viele gutes Englisch sprechen
können.</li><li>Erstaunt über die dann doch sehr chaotischen
Straßenverkehrsregeln, sofern es überhaupt welche gibt. Meine Devise war – immer
links fahren und so oft hupen wie es geht <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/12.0.0-1/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> </li><li>Erstaunt, dass es doch XX Prozent Christen im
Land gibt inkl. vieler Kirchen.</li><li>Schockiert, wie Präsent die Waffengewalt im Land
noch ist.</li><li>Schockiert, wie wenig achtsam mit der Natur
umgegangen wird.</li><li>Schockiert, dass es so gut wie keine
Müllentsorgung gibt. Dementsprechend sieht es auch überall aus. Resultat = Müll
wird verbrannt.&nbsp; </li><li>Schockiert über die Luftverschmutzung in vielen
Regionen, insbesondere in größeren Städten.</li><li>Schockiert über die dort vorhandenen Arbeitsverhältnisse,
welche in „meiner Welt“ definitiv als unmenschlich eingestuft würden!</li><li>Schockiert über die Tatsache, dass Frauen nicht
wirklich arbeiten dürfen.&nbsp; </li><li>Traurig über die nicht vorhandene Möglichkeit Balochistan
erkunden zu dürfen (Aufgrund der Polizeieskorte)</li><li>Traurig über die Tatsache, dass egal wie wir
Pakistan politisch betrachten, wenig dafür getan wird, dass es dem Land besser geht.
Und wenn es nur die Sicht des Landes in uns selber ist, die wir veränderten
könnten, wenn wir nur wollen würden.</li><li>Traurig feststellen zu dürfen, dass sich an dem
Leben hier auch in kurzer Zeit nicht viel ändern wird. Die Kluft zwischen der 1.
und 3. Welt wird meiner Ansicht nach größer als statt kleiner &#8211; leider. </li></ul>



<p>Abschließend bleibt zu sagen. Die zwei Wochen waren intensiv, aufregend, anstrengend, interessant als auch aufschlussreich. Ich habe vorab vieles über Pakistan gelesen &#8230; aber wenn man selber nicht vor Ort gewesen war und das Land selber &#8220;erlebt&#8221; habt, kann sich diese Welt nicht wirklich nicht vorstellen. Ich bin dankbar für die gesammelten Erfahrung, weiß aber ehrlich gesagt nicht, ob ich die gleiche Erfahrung unbedingt noch einmal machen wollen würde. Ja, mir ist nicht passiert &#8230; aber nicht ohne Grund wurde ich die meiste Zeit von einer Polizei Eskorte beschützt. Am Ende muss nur 1x etwas passieren und dann ist es entsprechend geschehen. </p>



<p>Ich hoffe, dass Pakistan sich demnächst aus der aktuellen Weltsicht befreien kann. Ich sage nicht, dass Pakistan alles richtig gemacht hat in der Vergangenheit. Aber das haben viele andere Länder ebenfalls nicht. Ist es nicht unsere Aufgabe die Vergangenheit zu verarbeiten als auch irgendwann mal damit abzuschließen? </p>



<p>Meine Blog-Beiträge aus Pakistan:</p>


<ul class="wp-block-latest-posts wp-block-latest-posts__list has-dates"><li><a href="https://www.sebventure.de/belgien/">Belgien</a><time datetime="2019-04-06T16:17:07+02:00" class="wp-block-latest-posts__post-date">6. April 2019</time></li>
<li><a href="https://www.sebventure.de/the-guardians-of-pakistan/">The Guardians of Pakistan</a><time datetime="2019-02-09T15:10:18+01:00" class="wp-block-latest-posts__post-date">9. Februar 2019</time></li>
<li><a href="https://www.sebventure.de/checkpoint-pakistan/">Checkpoint Pakistan</a><time datetime="2019-02-07T22:30:16+01:00" class="wp-block-latest-posts__post-date">7. Februar 2019</time></li>
</ul>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Iran</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Apr 2019 21:28:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Kein Land, dass ich bis jemals in meinem Leben bereist hatte, hatte mich nachbetrachtet so sehr fasziniert als auch geprägt wie dieses warmherzige, aufgeschlossene und überaus gastfreundschaftliche Land! Es begann bereits an der Grenze, die ich mit großem Respekt passiert hatte. &#8220;Was mich wohl im verbotenen Land alles erwarten wird&#8221;, dachte ich mir? Und genau&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
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<p class="has-drop-cap">Kein Land, dass ich bis jemals in meinem Leben bereist hatte, hatte mich nachbetrachtet so sehr fasziniert als auch geprägt wie dieses warmherzige, aufgeschlossene und überaus gastfreundschaftliche Land! Es begann bereits an der Grenze, die ich mit großem Respekt passiert hatte. &#8220;Was mich wohl im verbotenen Land alles erwarten wird&#8221;, dachte ich mir? Und genau diese Erfahrungen, Eindrücke und Erlebnisse habe ich in einem separaten <a href="/grenzuebergang-iran/">Blog-Beitrag</a> niedergeschrieben, da es zu viel wäre dies im Detail hier wiederzugeben .. jedoch kurz zusammengefasst: Es kommt ja bekanntlicherweise immer anders als erwartet!</p>



<p>Ich entschied mich kurzfristig, nachdem ich die Grenze passiert hatte, Tabriz für meine erste Übernachtung im Iran anzusteuern. Tabriz ist einer der größten nördlichen Städte und es gibt dort den größten Bazaar der Welt. Ebenso gilt Tabriz auf der Seidenstrasse als Dreh-und-Angelpunkt für den An- und Verkauf von Teppichen. Wenn man also einen besonderen Teppich sucht, dann findet man diesen definitiv hier. Let&#8217;s go!</p>



<p>Bevor ich jedoch Tabriz erreichte, lerne ich Xavier und Arnould kennen. Ich sah Xavier wie er such auf seinem Fahrrad &#8220;ab&#8221;strampelt, als Berta und ich gemütlich die Landstraße entlang fuhren. Yeah, auch ein Reisender, dachte ich mir… das verriet mir auf jedenfall sein Fahrrad, welches bis oben hin vollgepackt war mit keiner Ahnung was. Ich entschied mich spontan anzuhalten um „Hallo“ zu sagen. Das erste Mal auf meiner Reise, dass ich angehalten habe, um jemanden zu begrüßen oder besser gesagt „zu stoppen“. Ein etwas komisches Gefühl &#8230; ich habe es jedoch nicht bereut. Xavier ist seit knapp einem Jahr unterwegs, ist Franzose und hat das gleiche Ziel wie ich. Neu Seeland! Yeah, guter Mann! Arnould ist ein enger Freund von Xavier, er begleitet ihn für zwei Monate bei seinem Vorhaben! Cooler Freund, er hatte direkt meinen Respekt =) Wir verbrachten anschließend in Tabriz die nächsten Tage zusammen und hatten eine Menge Spaß. Während unseren Aktivitäten in Tabriz gabelten wir zwei weitere Radler auf &#8211; Jakob und Joel. Beide aus Schweden, genauso verrückt wie wir und definitiv lustige Zeitgenossen! Nun waren wir schon zu fünft =)</p>



<p>Weihnachten stand vor der Tür. Wir haben uns entschlossen dieses Fest gemeinsam zu zelebrieren und mieteten in Quazin ein Apartment. Jakob und Joel luden noch ein anderes Biker-Pärchen ein, welches sie unterwegs kennengelernt hatten. Somit war unsere Gemeinschaft für Weihnachten komplett! Sie setze sich aus zwei Schweden, einem Franzosen, einem Italiener, einem Schweizer, einer Spanierin und einem Deutschen zusammen. Verrückte Gemeinschaft.. wir feierten, spielten, kochten und erkundeten die Gegend gemeinsam – nicht zuletzt als Wildfremden fern ab unserer Heimat und unserer Familie in einem moslemischen Land, in dem Weihnachten nicht am 24.12. gefeiert wird. Eine einmalige Erfahrung die ich niemals missen wollen würde. Danke dafür! </p>



<p>Unsere gemeinsame Zeit näherte sich dem Ende und somit durfte ich erneut auf meiner Reise unter anderem lernen, ob ich wollte oder nicht, dass die meisten Begegnungen mit den Menschen oftmals nur von kurzer Dauer sind. Manchmal nur wenige Minuten, manchmal wenige Stunde oder ab und zu auch, wie die Letze, einige Wochen. So schade wie sich das anhört und wie schwer mir auch der Abschied oft von diesen Begebungen fällt, so gehört dies zum Reisen leider unweigerlich dazu. Ob ich will oder nicht.</p>



<p>Die Straßen brachten mich nach Tehran. Woho, war ich aufgeregt! Das ich mal die iranische Hauptstadt besuchen darf und auch werden, hatte ich mir vor einigen Jahren noch nicht vorstellen können! Einige Berichte über die Millionen-Metropole haben mich sehr fasziniert, dass ich teilweise Gänsehaut bekommen habe, wenn ich darüber nachgedacht hatte. Es war ein verrücktes sowie tolles Gefühl! </p>



<p>Die Vorfreude hielt aber leider nicht wirkliche lange an bzw. wurde „getrübt“, da Berta auf dem Weg plötzlich Probleme mit dem ersten Gang hatte. Wiesoooooooo gerade jetzt? Leider hat sich das Geräusch so gar nicht gut angehört. Ferndiagnose von meinem Dad und in Kurzform: Nicht gut! Und somit war meine erste Anlaufstelle ein Werkstadt-Besuch statt grandioser Sehenswürdigkeiten. Gesagt, getan. Diagnose: Die Mitnehmerscheibe ist im Arsch. Bitte was? Was zur Hölle ist eine Mitnehmerscheibe? Anscheint was Wichtiges, so durfte ich lernen.. und die Toyota-Werkstadt meines Vertrauens meinte, dass diese unbedingt ausgetauscht werden müsste. Was kostet der Spaß, fragte ich die Jungs? Viel, war die Antwort, aber viel „schlimmer“ war der Zusatz, dass die Lieferung der neuen Mitnehmerscheibe aus Dubai importiert werden müsste und das ca. 2-3 Wochen dauern würde inkl. Einbau. Yeah, was für tolle Botschaften! ;( </p>



<p>Ich habe meine Zelte für die den nächsten Wochen in einem Hostel aufgeschlagen. Ich brauchte definitiv, aufgrund der vielen Eindrücke der letzten Monate, eine Pause und war am Ende auch froh, nicht direkt weiter Reisen zu können / zu müssen und auch mal für paar Wochen einen Ort meine &#8220;Heimat&#8221;, zu mindestens vorübergehend, bezeichnen zu können. Berta konnte dies leider aktuell nicht sein, da sie ohnehin in der Werkstadt stand. Somit lernte ich im Hostel sowie auf meinen Erkundungstouren viele interessante Menschen kennen. Unter anderem ..</p>



<ul><li>.. die vier Verrückten aus dem &#8220;<a rel="noreferrer noopener" aria-label="Chaotic Cycling Club (öffnet in neuem Tab)" href="http://www.chaoticcyclingclub.com" target="_blank">Chaotic Cycling Club</a>&#8220;, die mit dem Fahrrad von Deutschland nach Singapur unterwegs sind. Wir trafen uns anschließend nochmal im Süden von Iran.</li><li>.. das deutsche Pärchen Tine und Tommi, dass ebenfalls mit dem Fahrrad unterwegs ist und im Blog &#8220;<a rel="noreferrer noopener" aria-label="ROLLING gen Osten (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.rolling-gen-osten.de/" target="_blank">ROLLING gen Osten</a>&#8221; darüber berichtet.</li><li>.. Koohyar, der Tour-Guide des Vertrauens meines Hostels, der zusätzlich auf &#8220;<a rel="noreferrer noopener" aria-label="Why not Iran (öffnet in neuem Tab)" href="http://whynot-iran.com" target="_blank">Why not Iran</a>&#8221; Touren durch Iran anbietet. Schaut mal bei ihm vorbei, es lohnt sich! </li><li>..  <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Linda und Philipp (öffnet in neuem Tab)" href="http://wildfremder.de" target="_blank">Linda und Philipp</a> aus Deutschland, die auf Europa- &amp; Asien-Tour sind und sich zur Ziel gesetzt haben ohne Flugzeug zu reisen. </li><li>.. viele Einheimische, mit denen ich eine tolle Zeit verbracht habe. Unter anderem Hamedeh, Nilu, Sam, Masoome, Shabnam, Paria und viele weitere interessante Menschen.</li></ul>



<p>In der Regel, wenn Overlander in Asien unterwegs sind, nutzen Sie die Zeit in größeren Städten sich mit Visa-Angelegenheiten zu beschäftigen. So auch ich. Auch wenn das keine spaßige Aufgabe ist, so sollte man es zu einer machen, da dies sonst einen quasi um den Verstand bringt. Wieso? Jede Botschaft, selbst vom gleichen Land in unterschiedlichen Städten, haben ihre eigenen Regeln, Deadlines oder Besonderheiten. Beständigkeit? Pustekuchen. An zwei Tagen können zwei komplett unterschiedliche Regeln gelten für die identische Sachen. Willkommen in der nicht organisierten Bürokratie! Insbesondere Pakistan, zu mindestens bis vor kurzem. Durch meinen Verlust des Reisepasses in Italien, in dem unter anderem mein Pakistan Visum war, war ich gezwungen erneut ein Visum zu beantragen. Das versuchte ich, jedoch teilte mir die pakistanische Botschaft in Tehran mit, dass ich ausschließlich in Deutschland mein Visum beantragen kann. Fragt bitte nicht, aber ja, ich bin für knapp zwei Wochen nach Hause geflogen und habe das &#8220;verdammte&#8221; Visum dort beantragt und auch glücklicherweise bekommen. Meine Alternative wäre gewesen über Turkmenistan &amp; Co nach Indien zu reisen oder eventuell über den Oman und ein Boot nach Mumbai. Aber sowohl die Turkmenistan-Route wäre im tiefsten Winter gewesen und über den Oman würde es mich ein Vermögen kosten, um nach Indien zu kommen. So fand ich, dass Pakistan die beste als auch interessanteste Route für mich war.</p>



<p>Als ich in Frankfurt gelandet war, war das &#8220;leider&#8221; alles andere als ein schönes Gefühl. Bitte nicht falsch verstehen. Die Vorfreude meine Familie und und meine Freunde zu sehen waren größer denn je, dennoch sagte mir mein Gefühl im Inneren, dass es einfach noch nicht Zeit war zurück zu kommen bzw. meine Reise abzubrechen. Das hatte ich auch nicht vor, aber das Gefühl, welches ich hatte, bestärkte mich, dass ich auf meinem Weg richtig bin und ich die Reise fortsetzen soll / will / muss.  Ich glaube fest an das Schicksal bzw. das alles was passiert nicht ohne Grund passiert. Und somit glaube ich auch daran, dass ich unter anderem aus diesem Grund nach Hause fliegen &#8220;musste&#8221; um diese Erkenntnis zu erlangen sowie zu spüren, dass ich aktuell auf dem richtigen Weg bin. Meiner Reise.</p>



<p>Als ich das pakistanische Visum in der Tasche hatte und wieder zurück im Iran war, brauchte ich dennoch wieder einige Zeit um meine Energie, die bei dem Reisen entsteht, zurück zu bekommen. Leider. Mehr dazu in diesem <a href="/abschied-der-dritte/">Blog-Beitrag</a>. </p>



<p>Es folgten daher einige harte Tage in Tehran, jedoch anschließend auch glücklicherweise wieder einige gute Tage &#8230; und somit hatte ich meine Energie wieder zurück um meine Reise aus Tehran fortsetzen zu können. Ich setzte mich in Berta, welche mich sichtlich vermisst hatte, startete den 6 Zylinder Motor und los ging es Richtung Süden zu neuen Abenteuern!</p>



<p>Wir passierte die Millionen Metropole Qom und anschließend eine kleine Wüstenstadt namens Kashan. Ich entschied mich eine Nacht in der Wüste zu verbringen &#8211; mehr dazu habe ich <a href="/meine-erste-nacht-in-der-wueste/">hier</a> verfasst. Es ging weiter auf der Seidenstraße zur faszinierenden Stadt Isfahan und zum alten Weltwunder Persepolis. Die atemberaubende Stadt Shiraz lag ebenfalls auf meiner Route und nicht zuletzt die Kalut Wüste. Einer der heißesten Wüsten des Planeten mit einem der spektakulärsten Landschaft! Faszinierend. Trotz meines zweiten Sandsturmes, dem ich in der Wüste ausgesetzt war <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/12.0.0-1/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> </p>



<p>Meine Zeit im Iran neigte sich dem Ende. Ich kam Pakistan immer näher und ich wusste, dass es der Abschied kurz bevor stehen würde. Der Besuch und das Kennenlernen der Menschen im Iran standen als ein Punkt auf meiner Bucket-Liste. Und ja, jede Sekunde, Minute, Stunde oder Tage habe ich genossen und wurde mit so viel mehr beschenkt, als ich mir jemals erträumen hätte können. Ich konnte sehen, was bedingungslose und herzliche Gastfreundschaft wirklich bedeutet. Danke dafür! </p>



<p>Der Iran lehrte mich folgendes: </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-style-default"><p><em>„Lege Deine Vorurteile gegenüber Kulturen, über Religionen und insbesondere über Menschen ab, die Du in Deinem Leben selber noch nie besucht, gesehen oder getroffen hast. Starte hingegen Deine eigenen Recherchen und glaube diesen mehr als von anderen Menschen oder ins besonders von Medien!“</em></p></blockquote>



<p>Meine Blog-Beiträge aus dem Iran:</p>


<ul class="wp-block-latest-posts wp-block-latest-posts__list aligncenter is-grid columns-2 has-dates"><li><a href="https://www.sebventure.de/meine-erste-nacht-in-der-wueste/">Meine erste Wüstennacht</a><time datetime="2019-01-22T14:00:14+01:00" class="wp-block-latest-posts__post-date">22. Januar 2019</time></li>
<li><a href="https://www.sebventure.de/abschied-der-dritte/">Abschied, der Dritte</a><time datetime="2019-01-11T06:15:25+01:00" class="wp-block-latest-posts__post-date">11. Januar 2019</time></li>
<li><a href="https://www.sebventure.de/nicht-mein-tag/">Nicht mein Tag</a><time datetime="2018-12-30T19:15:08+01:00" class="wp-block-latest-posts__post-date">30. Dezember 2018</time></li>
<li><a href="https://www.sebventure.de/grenzuebergang-iran/">Grenzübergang Iran</a><time datetime="2018-12-07T19:30:43+01:00" class="wp-block-latest-posts__post-date">7. Dezember 2018</time></li>
</ul>


<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Armenien</title>
		<link>https://www.sebventure.de/armenien/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Mar 2019 12:43:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Es kommt bekanntlicherweise ja immer anders als man denkt. Geplant war die Einreise in den Iran über die Türkei, doch als ich ..]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap">Es kommt bekanntlicherweise ja immer anders als man denkt. Geplant war die Einreise in den Iran über die Türkei &#8230; doch als ich eines Abends in Doğubeyazıt meine Weiterreise plante, entdeckte ich plötzlich Yerevan. Yerevan? Allein der Name faszinierte mich von der ersten Sekunde an und bereits nach kurzer Recherchezeit entschied ich mein Plan zu ändern und die Stadt Yerevan zu erkunden! Aus geplanten 80 Kilometer Luftlinie wurden dann plötzlich 1.000 Kilometer Umweg. Fuck! Berta erklärte mich für vollkommen verrückt, insbesondere als sie bemerkt hatte, dass wir zwangsweise über Georgien fahren mussten, da sich die Türkei und Armenien auf den Tot nicht ausstehen können und alle Grenzen seit langer Zeit geschlossen halten. Somit wurde aus ein geplanten paar Tagen Sightseeing in Yerevan ein paar harte Tage Anreise über mehrere Pässe, passierten unzählige Militär-Checkpoints noch auf türkischer Seite, überquerten schneebedeckte Berge und das alles während wir auf den schlechtesten Straßen gefahren sind, die ich in meinem Leben jemals gesehen hatte.</p>



<p>Ich dachte mir &#8211; wenn Yerevan so wird wie die Straßen hier draußen, wird das ein verdammt kurzer Besuch. Mein Nerven lagen blank, insbesondere, wenn alle Straßenteilnehmer sich plötzlich entscheiden die eigene Fahrbahnseite zu missachten, da es auf der anderen Fahrbahnseite weniger Schlaglöcher gibt. </p>



<p>Es ist bereits später Nachmittag als ich in Yerevan angekommen bin. Ich suchte für Berta und mich einen geeigneten Schlafplatz. Mit der Zeit bekommt man einen geschulten Blick wenn man Google Maps öffnet &#8230; er sollte eine tolle Aussicht haben, ruhig sollte er sein, zentral gelegen wäre optimal und wenn es geht wäre eine Toilette in der Nähe perfekt. Check &#8211; gefunden! Angekommen, bereitete ich für die Nacht alles vor und als ich gerade dabei war mein Bett zu betreten, klopfte es an der Scheibe &#8230;</p>



<p>&#8220;Passport control, please coming out&#8221;, ertönte es von draußen. Super. Habe ich da jetzt Bock drauf. Ich zog mich wieder an, suchte meinen Reisepass und öffnete die hintere Tür. Drei Polizisten leuchteten mir ins Gesicht und waren sichtlich beunruhigt. Ich versuchte auf Englisch zu erklären, dass ich tot müde bin und einen Schlafplatz benötige. Die drei Polizisten schauten mich verständnislos an, was aber daran lag, dass sie leider kein Wort von dem was ich gesagt hatte, verstanden. Ich zog mein Handy aus der Tasche, wechselte die Übersetzung von &#8220;Englisch-&gt;türkisch&#8221; auf &#8220;Englisch-&gt;armenisch&#8221; und erklärte erneut meine Situation.</p>



<p>Ich wurde gefragt, ob ich wissen würde, wo ich mich gerade befinden würde. &#8220;Come on Guys&#8221;, dachte ich mir. Ich bin hier ganz alleine und störe niemanden. Meine Antwort war aber etwas politischer und ich zählte auf was mir wichtig ist an einem geeigneten Schlafplatz und das dieser Platz für mich all diese Punkte beinhaltet. Und ob es okay ist das ich hier für eine Nacht stehen bleiben könne. Als Antwort erhielt ich, dass ich mich auf dem wichtigsten historischen Platz befinden würde, den es für die Armenier gibt. Genannt &#8220;Tsitsernakaberd Armenian Genocide Memorial Complex&#8221;. Super. Das kann auch nur mir passieren! Ich sollte anschließend die Tür schließen, leider nicht von innen, sondern von außen. &#8220;Please follow us&#8221; sagte einer der Polizisten&#8230;</p>



<p>Mit allem gefasst was nun kommen mag, folgte ich den drei Polizisten. &#8220;Vor wenigen Monaten war Angela Merkel hier, schau, dort hat sie ein Baum gepflanzt.&#8221; sagte einer der Polizisten zur mir. Okay .. interessant, dachte ich mir. Was wird das hier bitte, ich bin tot müde? Es folgt anschließend eine ca. zwei stündige Rundführung über das komplette Gelände inkl. ein Teil des Museums. Verrückte Welt ! Nach dem Rundgang waren wir so gut wie beste &#8220;Freunde&#8221;, meine Müdigkeit war verflogen und am Ende aßen wir gemeinsam bei Berta einen Mitternachtssnack. &#8220;Wenn Du irgendwas brauchst, sag uns jederzeit Bescheid. Wir sind Nachts und Tags über immer hier.&#8221; sagte einer der Polizisten noch zu mir, als wir uns verabschiedeten. Wow. Was für freundliche Menschen! Die nächsten Tage aßen wir manchmal gemeinsam Frühstück, plauderten über Gott und die Welt und ich war das einzige Fahrzeug, was tagsüber auf dem Parkplatz bleiben durfte. Lucky guy ^^ Und das, obwohl jeden morgen der Parkplatz gesperrt wurde und nur für spezielle Besucher zugänglich war. Ha, was ei Gefühl =) Das Wichtigste jedoch &#8211; ich musste mir tagsüber um Berta keine Sorgen machen. Fabelhaft!</p>



<p>Ich erkundete Yerevan zu Fuß. Die Innenstadt war überschaubar. Schnell hatte ich raus wie die Stadt tickte. Ich zock von Kaffee zu Kaffee, während ich Sehenswürdigkeiten abklapperte. Besonders aufgefallen ist mir, dass die Stadt sehr sauber war, alle Menschen waren gepflegt und es gab überall tolle Restaurants, unzählige Shopping-Möglichkeiten, Eis-Dielen zum Schlemmern, Bars für den ein oder anderen GIN-Tonic und Nachtclubs, die es in sich hatten ^^ Ich traf viele interessante Menschen und wir haben viel Zeit zusammen verbracht. Aus wenigen geplanten Tagen wurde wieder schnell eine Woche. Wie die Zeit vergeht!</p>



<p>Ich fuhr weiter in den Süden von Armenien. Erneut durfte ich feststellen, dass eine gelbe Strasse auf Google-Maps nicht die gleiche Bedeutung hat wie eine gelbe Strasse bei uns in Deutschland. Die Landstraße endete plötzlich in einem Feldweg hoch oben in den Bergen, 150 Kilometer vor der iranischen Grenze. Mein Plan war es mit Berta und einem fast leeren Tank über die armenische/iranische Grenze zu rollen, da der Diesel im Iran deutlich günstiger sein sollte als in Armenien. Somit hatte ich keinerlei Reserve eingeplant gehabt und schon gar nicht für einen Feldweg, wo der Allrad durchgehen aktiv sein musste&#8230; aber als ich das alles wirklich realisierte hatte, war es natürlich viel zu spät ;( Mitten im nirgendwo, die Dämmerung ging bereits in die Nacht über, kein Internet-Verbindung und Berta zeigte mir eine tief rote Tanknadel an. Die nächste Tankstelle undefinierbar weit entfernt! </p>



<p>In letzter Minute und eigentlich war es auch schon stock duster, aber das gebe ich nicht wirklich zu ^^, fand ich ein kleines Bergdorf auf meiner Route. Wie der Zufall es will, fand ich einen Bauer der mir wirklich Diesel verkaufen wollte und konnte und ich gerade noch so viel armenisches Geld bei mir hatte, dass ich die 10 Liter bezahlen konnte. Yeah! Er bot mir anschließend ein Tee und eine Schlafmöglichkeit an. Jegliches verneinen war zwecklos, dass habe ich bereits gelernt auf meiner Reise .. und die Temperatur war bereits jetzt um die 0 Grad. </p>



<p>Ich wurde mit selbst hergestellten Köstlichkeiten versorgt, Yummy! Mehr &#8220;Bio&#8221; oder &#8220;Organic&#8221; geht nicht, wie man heute so oft sagt ;=) Anschließend wurde mir mein Schlafplatz gezeigt. Puh! Ich sollte im gleichen Raum wie meine Gastgeber schlafen. Es war der einzige Raum der Abends beheizt wurde und in dem alle Betten des Hauses standen. Am Anfang war ich irritiert darüber .. aber sie erklärten mir, dass wenn die eigenen Kinder zu Besuch sind, würden sie auch alle in diesem Raum schlafen. Ich habe mich langsam mit dem Gedanken angefreundet und schenkte, um mich etwas erkenntlich zu zeigen, meine letzte GIN-Flasche der Familie. Der Ofen wurde angeschmissen, die Falsche glücklicherweise ^^ direkt geöffnet und somit tranken wir noch den ein oder anderen Schluck gemeinsam, bevor wir in die warmen und getrennten (!) Betten nach dem langen Tag fielen&#8230;</p>



<p>Gute Nacht.  </p>
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		<title>Türkei</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Jan 2019 15:25:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich verließ Europa bzw. die europäische Union über Griechenland in Richtung Türkei mit großem Fragezeichen auf meiner Stirn.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap">Ich verließ Europa über Griechenland in Richtung Türkei mit einem großen Fragezeichen auf meiner Stirn. Die politische Lage eilte mir voraus und auch ich war skeptisch, was mich in diesem Land wirklich erwarten wird. Bekannte bzw. auch Freunde rieten mir die Türkei nicht zu bereisen und stattdessen über die nördliche Route in Richtung Asien zu fahren. Als Begründung wurden mir die aktuellen Nachrichten genannt. Sicherlich, wenn ich in diesem Falle nach den Nachrichten gehen würde, wäre ich eventuell wirklich nicht in die Türkei gereist&#8230; aber wir alle wissen doch, dass oftmals die Nachrichten nur ein Teil der Wahrheit erzählen, auch bei uns in Deutschland. Somit beschloss ich in die Türkei zu fahren bzw. es stand nie wirklich zur Diskussion, es nicht zu tun.</p>



<p>Mit diesem Gefühl und sicherlich auch mit einer großen gehörigen Portion Respekt, startet ich mein Türkei-Abenteuer. Ich verbrachte meine erste Woche in Istanbul, erhielt meinen zweiten Besuch auf meiner Reise und wir begaben uns gemeinsam auf Erkundungstour. Für mich ist Istanbul eine faszinierende Stadt. Nicht wegen dem unsäglichen Verkehr, den Berta genauso wenig mag wie ich, sondern wegen der doch so deutlichen Unterschiede zu unseren westlichen Großstädten. Ich konnte das erste Mal in meinem Leben eine persische Atmosphäre spüren, bin durch den Bazar geschlendert, habe den Händler zugesehen wie diese auf den Straßen ihre Arbeit verrichten. Dabei hat meine Nase neue Gerüche von mir bis dato unbekannte Gewürze wahrgenommen. Alles zusammen waren dies für mich besondere Momente, da ich bis jetzt noch nicht wirklich die Möglichkeit hatte diese Art von Kultur und ein solches Leben kennenlernen zu dürfen. Während meines Aufenthaltes in Istanbul begleitete mich mehrfach täglich der islamische &#8220;Prayer-Call&#8221;. Zu Beginn war es für mich suspekt diesen zu hören, dann teilweise so laut, dass jegliches Gespräch mit meinem Gegenüber zu unterbrechen war. Jedoch ist der Mensch bekanntlicherweise ein Gewöhnungstier und auch ich habe mich erstaunlicherweise sehr schnell an diese Situation gewöhnt. Ich würde mittlerweile sogar behaupten, dass dieser, sofern ich ihn höre, eine gewisse Ruhe in mir auslöst. Wieso das so ist, kann ich nicht wirklich sagen =)</p>



<p>Mein Geburtstag stand unmittelbar vor der Tür. Leider ebenfalls auch eine schöne Nasennebenhöhlenentzündung, worauf hin ich mich entschieden habe länger in Istanbul zu bleiben um diese auszukurieren. Dies hatte leider zur Folge, dass ich den Westen der Türkei nicht erkunden konnte. Leider. I will come back! Aus diesem Grund fuhr ich direkt die Küstenstadt Antalya, nicht unbedingt um die türkische Kultur dort weiter kennenzulernen, sondern um mit meiner Zwillingsschwester und ihren zwei wundervollen und verrückten Kids rechtzeitig unseren gemeinsamen Geburtstag zu zelebrieren. Aus geplanten zwei Wochen wurden drei wundervolle Wochen und ich bin für jede Sekunde, Minute, Stunde, Tage und Wochen dankbar, die wir zusammen verbringen durften! Ich habe dich lieb, beste Zwillingsschwester ever!</p>



<p>Wir hatten durchgehend ein unverschämtes 30 Grand Beach-Feeling Wetter, eine rundum All-inclusive Versorgung und ich hatte nach den drei Wochen 3-5 Kilo mehr auf den Rippen. Super! Zeit mich in Richtung Ankara aufzumachen, der Hauptstadt der Türkei. Ich erhielt wieder Besuch, organisierte mein Iran-Visum und verließt recht schnell die Stadt, da dort nicht wirklich viel Interessantes für mich zu erkunden war. Ich steuerte Berta in Richtung Kappadokien, einer meiner Bucket-List Orte. Entsprechend groß war meine Vorfreude! Ich verbrachte insgesamt eine Woche in der Gegend, fand grandiose Übernachtungsplätze und durfte die besondere Atmosphäre hunderter Ballons im Morgengrauen erleben. Eine unglaubliche Erfahrung, für die ich sehr dankbar bin und ich sie nicht mehr missen wollen würde! Die restliche Zeit verbrachte ich mit dem Konsumieren von traditionellen Köstlichkeiten, besuchte unterschiedliche Museen, nahm an einer Tagestour teil, sagte mehrfach Hallo zu unterschiedlichen Hamam-Einrichtungen und hatte die Möglichkeit beim Pferde-Ausritt die einmalige Landschaft zu erkunden.</p>



<p>Bei der Weiterfahrt in den Osten der Türkei teilte mir Berta das erste Mal mit, dass es ihr nicht wirklich gut gehen würde. Sie hatte eine Batterie in Antalya verloren, da ich Sie während des Aufenthaltes vernachlässig hatte ;( Zusätzlich drohten sich ihre Ölschläuche aufzulösen. Ja, richtig gelesen. Aufzulösen. So etwas ist möglich. Ich musste mich also um mein Baby kümmern und fuhr kurz vor der iranischen Grenze in die Stadt Doğubeyazıt. Die Stadt sah alles andere als einladend aus, als wir über die westliche Zufahrtsstraße auf die Stadt zusteuerten. Eigentlich wollte ich dort den Mount Ararat kennenlernen (der höchste Berg in der Türkei), stattdessen lernte ich unglaublich freundliche und hilfsbereite Menschen kennen! Die Jungs nahmen sich die Themen rund um Berta an und wir erledigten gemeinsam noch viele weitere Aufgaben, die bereits lange auf meiner &#8220;Berta-fix-it-list&#8221; standen. Berta war sichtlich glücklich! Aus geplanten wenigen Stunden Aufenthalt wurde ganz plötzlich eine Woche Aufenthalt. Ich wurde mehrfach zum Essen eingeladen, wir haben gemeinsam gefrühstückt, saßen zusammen abends in Kaffees und wir besuchten eine ca. 65 Grad heiße Vulkan-Quelle, in der ich es immer nur wenige Sekunden ausgehalten hatte. Unglaublich tolle Erfahrungen konnte ich dort sammeln und das erste Mal auf meiner Reise spürte ich eine enorme Gastfreundschaft, die ich so noch nicht kennengelernt hatte. Danke dafür!</p>



<p>Eigentlich sollte meine Weiterreise in den Iran gehen. Kurzerhand habe ich mich aber entschlossen die Hauptstadt von Armenien zu erkunden. Somit steuerte ich mit Berta statt in den Süden in den Norden. Uns erwarteten unzählige Militär-Kontrollen und hohe schneebedeckte Berge. Entsprechend kalt wurde es für uns beide. Bekanntlicherweise ist der Weg das Ziel &#8230; und somit hatten wir beide Zeit die Eindrücke der letzten Woche zu verarbeiten.</p>
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		<title>Griechenland</title>
		<link>https://www.sebventure.de/griechenland/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Dec 2018 13:09:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Nachdem wir in den letzten Tagen unerwarteter Weise in Albanien noch ein kleines Strand-Paradies gefunden hatten, hieß es für uns nun dennoch Abschied nehmen von diesem wundervollem Land, was mein Vater als auch ich so gar nicht auf dem Radar hatten! Mit etwas Wehmut wegen des Abschieds und dennoch mit Vorfreude auf Griechenland, schauten wir&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap">Nachdem wir in den letzten Tagen unerwarteter Weise in Albanien noch ein kleines Strand-Paradies gefunden hatten, hieß es für uns nun dennoch Abschied nehmen von diesem wundervollem Land, was mein Vater als auch ich so gar nicht auf dem Radar hatten! Mit etwas Wehmut wegen des Abschieds und dennoch mit Vorfreude auf Griechenland, schauten wir positiv nach vorne. Ja, Griechenland hatte ich auf dem Radar! Klar, einer der beliebten Reiseziele vieler Europäer &#8230; auch von uns Deutschen =) Aber wie wird es uns gefallen, dachten wir uns? Kann uns Griechenland genauso verzaubern Albanien? Eins ist klar: Die Messlatte ist hoch! </p>



<p>Wir (mein Vater, Berta und meine Wenigkeit) überquerten unproblematisch die Grenze am Qafë-Botë-Posten und steuerten direkt einen der ersten Strände an um dort zu übernachten. Wir entschieden uns an den Abend nicht zu kochen – die Dämmerung hatte bereits begonnen und keiner von uns hatte wirkliche Lust was in die Pfanne zu hauen. Somit kombinierten wir einen Abendspaziergang mit einem Restaurant-Besuch. Fisch gab es, inkl. einem unfassbaren Sonnenuntergang! Obwohl ich der Meinung war, dass ich durch den grandiosen Sommer 2018 in Kroatien und den damit verbundenen Sonnenuntergängen verwöhnt wurde, hat uns dieser an dem Abend dennoch überrascht! Danke Griechenland für dieses Erlebnis. Kein Dankeschön bekommst Du von uns für den Fisch der uns serviert wurde &#8230; den hättest Du dir einfach nur sparen können ^^</p>



<p>Ich entschloss mich kurzfristig die Insel Korfu zu besuchen. Dieses Mal alleine, ich brauchte mal eine Vater-Sohn Pause <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/12.0.0-1/72x72/1f600.png" alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Eine wunderschöne Insel, jedoch mehr als etwas Wandern war während meinem Tagesausflug nicht zu denken. Obwohl die Insel sehr touristisch ist im Gegensatz zum nördlichen Festland, habe ich mich in die vielen kleinen Berg-Dörfer und die dort ansässigen Restaurants verliebt! :=) Nicht zu Letzt wegen der Panorama Aussichten, bei der ich sofort schwach wurde. Ich suchte mir Abends ein kleines nettes Restaurant und speiste vorzüglich, bevor ich wieder zurück zu Fähre musste. </p>



<p>Unser Zeitplan inkl. der Route für die folgenden Tage stand mittlerweile fest. Wir entschieden uns, dass mein Vater in Thessaloniki die Rückreise antreten wird und ich dort mein Abenteuer wieder alleine fortsetzen werde. Wir besuchten in den folgenden Tagen unter anderem die Vikos-Schlucht, die von dem Verhältnis her von Breite zu Höhe die größte Schult der Welt ist. Schon beeindruckend, wie wir fanden! Sie liegt im Pindus-Nationalpark, in dem wir insgesamt drei Tage verbrachten. Ich versuchte unter anderem Forellen zu angeln – aber anscheint war meine Technik noch zu Anfängerhaft und somit blieb es nur bei dem Versuch und meine Aktion wurde nicht mit Erfolg gekrönt. Nun gut. Stattdessen lernte ich was es bedeutet starkes Sodbrennen zu bekommt ;( Das Sodbrennen war so heftig, dass ich mich schlafen legen musste, da sonst die Schmerzen nicht auszuhalten waren. Fuck, was war das.. und woher kommt das plötzlich? Mein ganzes Leben hatte ich nie wirklich Sodbrennen … und wenn, dann nur kurze Zeit und kaum der Rede wert. Aber diese Schmerzen waren teilweise unerträglich und machten definitiv keinen Spaß!</p>



<p>Nachdem ich mich vom Sodbrennen erholt hatte, sind wir am nächsten Morgen nach Osten aufgebrochen und haben einen kurzen Abstecher zu den Metero-Klöstern vorgenommen. Verdammte Axt, wie war es nur möglich so etwas im 18 Jahrhundert zu bauen!? Die damaligen Verrückten haben es geschafft Klöster auf so hohen Berg-Klippen zu errichten. Großen Respekt dafür! Die Mönche, die noch in den streng orthodoxen Klöstern wohnen, wollte ich unbedingt einmal kennenlernen &#8230; und somit entschied ich mich eines der Klöster zu besuchen und erntete direkt von meinem Vater ein großes Kopfschütteln. Er verstand es nicht, wieso ich eines der Klöster besichtigen wollte würde oder gar wieso ich überhaupt in die Gegend fahren wollte&#8230; Nun gut, da es ja meine Reise ist, werde ich auch eines der Klöster besuchen! Kappische ? <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/12.0.0-1/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<p>Der Besuch hat sich gelohnt .. wenn auch gleich ich anderen Reisenden empfehlen würde nicht direkt das „größte“ der Kloster zu gehen. Das war zwar „hübsch“ und „schön“ anzusehen, aber ich mag lieber der Realität ins Auge zu schauen als schöne hergerichtete Plätze zu besuchen was mit dem normalen Leben der Mönche wenig zu tun hat. Nun, da die Klöster an den Tagen mit den Besuchszeiten rotieren, welche für Touristen offen sind, konnte ich nur das wählen, was auch offen war. That’s life <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/12.0.0-1/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<p>„Beach time“ war angesagt! Wir fanden an der Küste des ägäischen Meers ein verlassenes Sommer-Domizil für Urlauber, was aber aufgrund der Jahreszeit nun quasi nicht bewohnt war. Checkpot! Genau der richtige Spot für uns direkt am Meer zu übernachten, eine Runde baden zu gehen und unseren zuvor gekauften Fisch anzubraten. Der Rotwein dürfte dabei natürlich nicht fehlen! Gesagt getan und der Abend verging schneller als uns eigentlich lieb war. Wie so oft, wenn die Momente besonders sind und man eigentlich in dem hier und jetzt verweilen will &#8230;</p>



<p>Wir erreichten Thessaloniki und mein Vater als auch ich realisierten,
dass es nun heißt Abschied zu nehmen. Und ja, ich gebe es zu .. ich war froh nach
2 ½ Wochen Vater/Sohn 24 for 7 Volleinsatz wieder meinen eigenen Weg gehen zu
können ^^ Zu machen was ich wollte, wann ich es wollte und wie schnell ich es
wollte. Und man mag es kaum glauben, aber in der Summe war ich bereits ein viel
langsameres Reisen gewohnt als mein Vater es sich von der Reise vorgestellt
hatte. Nicht selten sind wir deswegen aneinandergeraten, wenn auch gleich wir
immer einen guten Konsens gefunden hatten. Nachbetrachtet aber auch vollkommen
verständlich. Meine „große“ Reise lag noch komplett vor mir und ich hatte alle
Zeit der Welt. Mein Vater wollte so viel es geht erleben, sehen, spüren … insbesondere,
als er realisierte, dass Albanien ihn verzauberte und er drauf und dran war
sich in das Land zu verlieben! </p>



<p>Aber der andere Teil in mir, der Teil, er sich nicht freute das unser gemeinsames Abenteuer hier nun endet, kam ebenfalls hervor. Verdammt, ich hatte wieder Angst alleine weiter zu Reisen! Die Angst, die ich nach einigen Tagen in Deutschland hinter mir gelassen hatte, als ich gestartet bin, kam wieder hervor. Wie ich das Gefühl hasse! Wie schön war es dagegen die täglichen Aufgaben, die man zu meisten hatte, teilen zu können .. und das Privileg zu haben, dass mit keinem anderen unternehmen zu dürfen als mit dem eigenen Vater! </p>



<p>Die Tatsache, zu wissen, dass man sich gegenseitig zu 100% vertrauen kann. Die Tatsache, zu wissen, wie wichtig es ist wunderschöne Orte zum Übernachten zu finden. Die Tatsache, dass sich unsere Outdoor-Erfahrungen perfekt ergänzen. Die Tatsache, die gemeinsame Freude in den kleinen Dingen zu sehen. Die Tatsache, dass mein Vater realisieren musste, dass das Glück in Schach in diesem &#8220;Urlaub&#8221; auf meiner Seite lag und die Tatsache, dass ich es in vielen Situationen meinem Dad nicht einfach gemacht hatte. Sorry dafür! </p>



<p>Last but not least. Großes Dankeschön für die gemeinsame Zeit! </p>
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		<title>Montenegro</title>
		<link>https://www.sebventure.de/montenegro/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Nov 2018 22:34:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Auf voller Vorfreude passierte ich die Grenze zu Montenegro. Oder besser gesagt, ich versuchte es ... wieso es nicht wirklich klappte, kannst Du hier nachlesen ;)]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap">Auf großer Vorfreude passierte ich endlich die Grenze zu Montenegro. Oder besser gesagt, ich versuchte es ^^ Die freundlichen Grenzbeamten wiesen mich darauf hin, dass es leider nicht ausreichen würde nur eine Kopie meiner grünen Versicherungskarte für Berta mitzuführen. Es wird das Original benötigt! Das Original hatte ich aber leider nicht mehr, da es die weniger freundlichen Italiener mir vor einigen Wochen leider entwendet hatten :/ Nachdem ich versucht hatte meine aktuelle Situation vor Ort zu erklären, stellte ich schnell fest: Hier ist definitiv kein Weiterkommen für mich. Ich entschloss mich daher sieglos das Grenzland zu verlassen und schmiedete schnell einen neuen Plan ganz nach dem Motto: Neue Chance, neues Glück! Also auf zur nächsten Grenze und erneut versuchen&#8230; mehr als ein erneutes &#8220;Du kommst hier nicht rein&#8221; kann es nicht geben&#8230; und unter uns Pastorentöchtern: Welche andere Wahl hatte ich? </p>



<p>Einigen Stunden später und nach paar hundert Kilometern Umweg, passierte ich ohne jegliche Komplikationen die Grenze zu Montenegro! Ja, mit der Kopie meiner grünen Versicherungskarte! Na also, geht doch! Wieso nicht gleich so? <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/12.0.0-1/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Check! Here we are! </p>



<p>Woran denkt ihr, wenn ihr Montenegro hört? Ich denke, ja ihr könnt mich dafür steinigen, an den Bond Streifen &#8220;Casino Royal&#8221;. Peinlich, ich weiß, aber nun ist es nun mal so.. und da ich mich grundsätzlich nicht wirklich auf die Länder, die ich bereisen will, vorbereite, hat sich vorab dieser Eindruck auch erst einmal nicht wirklich geändert.</p>



<p>Meine erste Nacht verbrachte ich direkt hinter der Grenze an der Hauptstraße. Es war weniger sauberer Platz (um es freundlich auszudrücken) und als Sahnehäubchen gab es gratis noch eine Menge Moskitos dazu. Super, weit und breit nix von dem Casino Royal Feeling zu sehen oder zu spüren. Ganz im Gegenteil, ich hatte versucht einen Schlafplatz am Wasser zu ergattern .. aber die dort ansässigen Anwohner gaben mir mit deren Blick zu verstehen (ich glaube die waren darin geübt und ich war nicht der erste Reisende, der hier vorbeikommt), dass ich hier nicht wirklich versuchen sollte mein Nach-Camp aufzuschlagen. Naja, man kann nicht jeden Abend einen traumhaften Schlafplatz finden. </p>



<p>Ich entschloss mich am nächsten Morgen mit Berta um den berühmten Teich zu fahren, der für mich als inoffizielles Wahrzeichen für Montenegro steht. Viele andere Möglichkeiten als den Teich zu umrunden hatten wir auch nicht, da wir von der kroatischen Grenze am Meer kommen&#8230; und  obwohl die Umrundung unsere einzige Möglichkeit war, so war es dann dennoch wunderschön! Sonne, tolle Aussicht, kleine kurvige Straßen und eine tolle Aussicht aufs Wasser &#8230; was will man mehr? Wir machten Zwischenstopp in der Altstadt von Kotor &#8230; leider viel zu viele Touristen, was ich ja so gar nicht abhaben kann. Daher habe ich nach kurzer Stippvisite wieder schnell die Flucht ergriffen. Dennoch beeindruckend waren die tausenden Katzen, die dort in der Altstadt leben und &#8220;fast&#8221; die gleichen Rechte haben wie wir Menschen! Irgendwie strange aber auch sympathisch .. also für alle Katzenlieber unter euch definitiv ein Besuch Wert! </p>



<p>Ich fand in den nächsten Tagen atemberaubende Schlafplätze, unternahm Wanderungen, fuhr Berat aus und startet eine Montenegro-Recherche. Ich entschied mich kurzfristig, obwohl ich schon fast vor der albanischen Grenze war, wieder zurück ins Landesinnere zu fahren mit dem Ziel &#8220;Durmitor Nationalpark&#8221;. Hatte nur gutes gehört und somit kam ich nochmal in den Genuss den Teich zu umrunden =) </p>



<p>Der Weg zum Nationalpark war weniger spektakulär.. aber umso spektakulärer war dann das Tal vom Durmitor Nationalpark, dass sich vor mir plötzlich öffnete. So eine faszinierende Landschaft, die ich eher in Montana erwartet hätte und nicht hier am Rande von Europa, lag plötzlich vor mir mit einer Weite, die in mir das Gefühl von absoluter Freiheit auslöste. Ein unbeschreibliches Gefühl!</p>



<p>Ich fand über die Park4Night-App einen Traum-Schlafplatz am Rande vom Nationalpark an einem kleinen See mit einem Berg-Panorama im Hintergrund. Wow .. es gibt definitiv schlechter Übernachtungsplätz <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/12.0.0-1/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Daher hier ein großes Dankeschön an die Park4Night-App Macher und -Nutzer.. die App hat mir bereits unzählige schöne Plätze verraten und das ohne stundenlange Suche in der Dämmerung oder in der Nacht. Mega coole App!</p>



<p>Ich gebe es zu &#8211; manchmal, wenn ich an Plätze bin, die mir sehr gut gefallen, fehlt mir eine Gesellschaft. Eine Gesellschaft, mit der ich Zeit verbringen kann, um die tollen Plätze &#8220;gemeinsam&#8221; zu genießen. Und da ich manchmal definitiv mehr Glück als Verstand habe ^^, parkte ganz plötzlich an diesem Abend am See ebenfalls ein weiterer Reisender! Kontaktfreudig wie ich bin, stattete ich meinen neuen Nachbarn einen Besuch ab. Anette und Stephan sowie meine Wenigkeit verstanden uns auf Anhieb prächtig und somit verbrachten wir mehr oder weniger die nächsten zwei Tage mit einander. Wir kochten zusammen, tranken das ein oder anderen nette Tröpfchen zusammen, sprangen in den &#8220;Arsch&#8221; kalten Bergsee und tauschten gegenseitig unsere Reise-Erfahrungen aus. Die beiden sind schon jahrelang immer mal wieder in Asien und Europa unterwegs und haben daher definitiv mehr Reise-Erfahrungen und -Stories zu erzählen als ich &#8220;Grünschnabel&#8221;. Daher lauschte ich bei Ihren Reiseerzählungen genau zu und konnte somit für meine nächsten Länder-Besuche das ein oder andere lernen! Danke dafür euch beiden!</p>



<p>Wie sagt man so schön&#8230; &#8220;Das Beste kommt zum Schluss&#8221;. So war es definitiv auch in Montenegro! Ich wollte unbedingt die Gegend mit einem Pferd erkunden und fand einen Guide, der Muße hatte mit so einem komischen Typen wie mir einen Tagesausritt zu unternehmen. Wir starteten am frühen Morgen und haben nach einiger Zeit einen guten gemeinsamen Rhythmus gefunden zwischen Galopp, Trab und Rast. Die Route ging an kleinen Fluss Bächen vorbei, die in der Steppe ringelförmig ihren Weg zu Seen suchen und das umliegende Gras mit Wasser nähren. Wunderschön dies mit einem Pferd zu erkunden und die Ruhe dieser Natur zu genießen! </p>



<p>Danke Montenegro für diese wunderschöne Überraschung!</p>
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		<item>
		<title>Kroatien</title>
		<link>https://www.sebventure.de/kroatien/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Nov 2018 22:09:48 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.sebventure.de/?post_type=portfolio&#038;p=2346</guid>

					<description><![CDATA[Die Vorfreude auf Kroatien war groß. Viele meiner Freunde, die Kroatien bereits mit dem Auto bereist hatten, schwärmten von den kroatischen Küsten und den dortigen Sonnenuntergängen. Nicht unbedingt eine schlechte Kombination, wie ich dachte … und somit startet meine Reise nach Kroatien mit großer Euphorie! Ich verbrachte einige Tage an der Küste &#8230; entweder in&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap">Die Vorfreude auf Kroatien war groß. Viele meiner Freunde,
die Kroatien bereits mit dem Auto bereist hatten, schwärmten von den kroatischen
Küsten und den dortigen Sonnenuntergängen. Nicht unbedingt eine schlechte Kombination,
wie ich dachte … und somit startet meine Reise nach Kroatien mit großer Euphorie!</p>



<p>Ich verbrachte einige Tage an der Küste &#8230; entweder in
kleineren Fischer-Dörfern oder an einsamen Plätzen. Endlich keine Hotel-Bunker mehr
Weit und Breit. Yeah! Ich packte das erste Mal meine Angel aus und versuchte
mein Glück was zu fangen … leider kam dabei nicht viel raus außer Kabel-Salat. Beim
Versuch die Angel-Leine in das Wasser zu werfen, ist irgendwas schiefgelaufen.
Kein Wunder, wenn man das zum ersten Mal macht. Dennoch, ich bin nicht
verhungert und hab einen Abend damit verbracht das Leinen-Chaos zu fixen.</p>



<p>Ich entschloss mich nach einigen Tagen die Küste zu verlassen
und in Richtung Berge aufzubrechen. Ziel: Plitvicka See. Dort, wo unter anderem
ein Teil meiner Kindheitsserie Winnetou gedreht wurde. So wirklich hatte ich
das Ganze gar nicht auf dem Schirm, bis ich an der Küste ein nettes Pärchen
getroffen hatte, die mir alle wichtigen Sehenswürdigkeiten und Plätze in
Kroatien gezeigt hatten, die ich unbedingt besuchen sollte. Glück muss man
haben … anscheint ist das Glücks-Schweinchen wieder zurück gekehrt J Bereits die letzten
Abende habe ich selten alleine verbracht, da an den Küsten-Spots ebenfalls
viele Camper unterwegs waren und ich somit es einfach hatte Anschluss zu
finden. Auf dem Weg zu den Plitvicka See habe ich ebenfalls ein älteres Pärchen
kennengelernt, die mit einer Luxus-Camper-Variante unterwegs waren. Es gab eine
Privat-Führung und ich war quasi sprachlos. Von allem Schnick-Schnack fand ich
das Bett, was per Knopfdruck nach oben fährt und das Dach öffnete, um quasi auf
dem Dach schlafen zu können, am besten. Boah, war ich neidisch! Aber hey, Berta
kann dafür vieles was die nicht können und definitiv für mich die bessere Wahl.
Und mit wem bitte soll ich so ein Bett nutzen, wenn ich alleine unterwegs bin? haha
</p>



<p>Nach dem Besuch der Plitvicka See, die durchaus sehenswert waren,
übernachtete ich mit Berta am Rand einer Kiesgruppe, im nirgendwo. Ich genoss
die Ruhe, nachdem ich und tausend Anderen durch die Plitvicka Seen quasi „geschoben“
wurden. Ich startet mit meiner Drohne paar Flug-Übungen und dinierte mir anschließend
als Abendessen einen schönen Beef-Burger. Yummy! Es war Schlafenszeit und somit
räumte ich die Küche auf, ging nochmal für kleine Sebastians und legte mich
anschließend ins warme Bett. </p>



<p>Kurze Zeit später, ich denke so ca. 30 Minuten, hörte ich plötzlich
ein Geräusch. Eine Art Stimme, die näher und näher kam. Da ich im nirgendwo
stand und weit und breit kein Dorf vorhanden war, waren meine Sinne zu 100% on
Air. Zusätzlich war ich direkt beunruhigt, da meine weniger guten Erfahrungen
aus Italien immer noch in meinen Knochen saßen. Ich lauschte dem Geräusch, um
zu ermitteln, um welche Art von Geräusch es sich handelt. Definitiv die Stimme
eines Manschens! Ich fragte auf Englisch, wer da draußen sei. Keine Antwort.
Das Geräusch war dennoch da. Shit, Panik machte sich breit! Ich wurde in meiner
Stimme kräftiger und deutlicher und fragte erneut, wer da draußen wäre. Erneut
keine Antwort. Da es stock duster draußen war, konnte ich auch nichts durch
mein Fliegengitter-Netz sehen. Wenn ich jetzt Licht an machen würde, dachte ich
mir, bin ich gefundenes Fressen für die Typen. Es vergingen einige Minuten und
ich lauschte der Stimme. War es wirklich ein Mensch oder eventuell doch ein
Tier? Plötzlich war ich mir nicht mehr sicher. Da war das Geräusch plötzlich
wieder!! Ganz nahe, wenige Meter und ich realisierte, es war kein Mensch. Shit!
Es war ein Tier &#8230; und es schnaufte. Fuck, das kann nur ein Bär sein! Das
Schnaufen hörte sich tief an. Ich kenne kein anderes Tier was sich so anhört. Er
nahm anscheint Witterung auf … erneut machte sich Panik breitete in mir. Ich
suchte verzweifelte mein Messer, was immer in meiner Nähe liegt, wenn was
passieren sollte. Okay, gefunden. Der Bär umrundete langsam Berta um die
Situation zu checken. Ich entschloss mich ein Stockwerk tiefer zu gehen und das
Aufstelldach zu schließen. Wer weiß wozu die Viecher alles fähig sind! Ich
versuchte nun mit meiner Stirnlampe nach draußen zu leuchten, aber keine Chance.
Zum einen war das Glas nicht wirklich Licht durchlässig und draußen war es
dunkel und zusätzlich fetter dicker Nebel. WAHHHH. Der Bär umrundete erneut das
Auto &#8230; auch wenn ich ihn nicht sehen konnte, hören konnte ich ihn! Er stemmte
sich gegen Berta und Berta wackelte!!! Ist das zu fassen? Was zur Hölle will
das Vieh. Und da kam es mir plötzlich. Der Bär roch nicht mich, sondern den Meat-Burger,
den ich mir schön eine Stunde vorher „rein-gepfiffen“ habe. Und klar, ich hatte
noch Fleisch übrig und nicht gerade gut verpackt. Das holte ich instant nach! </p>



<p>Da saß ich nun. Mitten in der Nacht, in Berta, im nirgendwo
und in meinen Händen das Messer. Ich dachte nur. Wenn Du hier reinkommst –
einer von uns beiden wird sterben. Ich war auf alles vorbereitet!! Aber, bzw.
zum Glück, beruhigte sich die Lage nach einer gefühlten Ewigkeit wieder. Ich kann
rückbetrachtet nicht wirklich sagen ob es 3 Minuten, 30 Minuten oder gar 3 Stunden
waren, wo der Bär um Berta seine Runden gezogen hatte. Aber der Bär zog weiter,
als er realisierte, dass hier nichts zu holen war. Ich war sehr erleichtert!
Ich wartete noch eine Weile, richtete mein Bett wieder her und konnte in der
Tat nach einiger Zeit dennoch wieder einschlafen …</p>



<p>Am nächsten Morgen stand ich früh auf. Die Nacht war nach dem
unerwarteten Besuch nicht wirklich erholsam wie man sich denken kann. Als ich
vorsichtig die Hintertür öffnete, realisierte ich erneut, dass es sehr neblig
ist. Zum Glück lichtet sich der Nebel gerade und es würde nicht mehr lange
dauern, bis der Nebel sich komplett auflösen würde. Ich packte direkt meine
Drohne aus und flog paar Runden, um auf andere Gedanken zu kommen. In der
Zwischenzeit konnte ich beeindruckende Aufnahmen machen und freute mich dann
dennoch, dass alles gut gegangen ist! </p>



<p>Ich machte mich wieder mit einer neuen verrückten Weltreise-Story
zurück auf den Weg in Richtung Küste. Ich fuhr Berta an wunderschönen Wasserfällen
vorbei, wir verbrachten unzählige Tage an der kroatischen Küste, lerne sehr nette
Reisende kennen und genossen die Zeit des Spät-Sommers in Kroatien. </p>
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		<title>Slovenien</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Oct 2018 21:08:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Da war endlich der Moment! Der Moment, in dem ich nun endlich Italien den Rücken zu kehren kann. Ja, ich weiß, das klingt jetzt &#8220;nicht gerade nett&#8221; .. aber hey, so wirklich tolle Erfahrungen habe ich einfach nicht gesammelt in Italien. Leider. Ich hab mir das irgendwie auch anders vorgestellt&#8230; und das lag jetzt nicht&#8230;]]></description>
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<p class="has-drop-cap">Da war endlich der Moment! Der Moment, in dem ich nun endlich Italien den Rücken zu kehren kann. Ja, ich weiß, das klingt jetzt &#8220;nicht gerade nett&#8221; .. aber hey, so wirklich tolle Erfahrungen habe ich einfach nicht gesammelt in Italien. Leider. Ich hab mir das irgendwie auch anders vorgestellt&#8230; und das lag jetzt nicht nur an dem Einbruch. Auch sonst war ich irgendwie nicht so begeistert. Sicherlich, Italien ist ein wundervolles Land und wenn ich eventuell mehr Zeit dort verbracht hätte oder auch eventuell weiter in den Süden gefahren wäre als im Norden, würde sich eventuell meine Meinung auch ändern. Aber so ist es nunmal nicht &#8230; und daher bin ich jetzt froh ein neues Land zu bereisen und das Kapitel &#8220;Italien&#8221; erst einmal abzuschließen. Hallo Slovenien! <br>Ein paar Kilometer hinter der Grenze fanden Berta und ich einen grooooßen Parkplatz und wir entschieden uns dort unser Nachtcamp aufzuschlagen. Ich suchte Schutz hinter einer kleinen Ansammlung von Bäumen, so dass Berta von eventuellen vorbeifahrende Autos nicht gesehen werden konnten. Glücklicherweise war ein Fluss in der Nähe und somit freute ich mich auf mein abendliches Reinigungs-Ritual! </p>



<p>Da weit und breit keine Menschenseele zu sehen war, entschied ich mich zum Fluss zu laufen so wie wie Gott mich Schuf ^^. Am Fluss angekommen, vollzog ich den alt bekannten Fußzeh-Move um die Wasser-Temperatur zu ermitteln. In dem Moment wo mein Zeh das Wasser berührte, blieb mein Herz stehen &#8230; Shit, definitiv keine Wasser-Temperatur um ein entspanntes Bad zu nehmen&#8230; und definitiv auch zu kalt selbst für ein nicht entspanntes Bad! Ich dachte lediglich daran, wenn ich wirklich in dieses Wasser gehen würde, dass mein Körper ein Schock erleiden wird! Verdammt, woher kommt plötzlich dieses kalte Wasser? In Italien war das Wasser im Verhältnis Badewannen tauglich &#8230; Klar, aus den Bergen, haha, aber etwas wärmer hätte es wirklich sein können. Naja, ich entschied mich jedenfalls nicht in den Fluss zu springen. Mittlerweile fror ich und es hatte auch noch angefangen zu regnen :/ Als ich mich umdrehte, um zurück zu Berta zu laufen, bemerkte ich, dass ich Zuschauer hatte. Fuck! Woher kommen die plötzlich? Ja, wie ich feststellen musste, hatten die sichtlich ihren Spaß bei dem Schauspiel was sich da vor ihnen abgespielt hatte. Auch wenn ich kein Wort verstand was sie unter einander quatschten, so war es mir bewusst, worüber hier gerade gesprochen wird :/ Ja, die hatten ihren Spaß! Ich definitiv nicht. Und natürlich musste ich noch an ihnen vorbei um zu Berta zu kommen. Klar, alles andere wäre ja auch zu einfach gewesen &#8230; Die musterten mich, ich musterten die … Angler, alle samt Angler. Anscheint eine Familie – von Jung bis Alt war alles dabei. Naja, shit happens! Was habe ich daraus gelernt? Nimm immer ein Handtuch mit, wenn Du baden gehst! Auch in middle of nowhere <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/12.0.0-1/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> ^^</p>



<p>Auf wundervollen Bergstraßen ging es weiter für uns in Richtung Hauptstadt. Hand aufs Herz &#8211; wer hat schon einmal was von Ljubljana gehört? Ich nicht allzu oft und irgendwie, ich weiß nicht wieso, wenn ich den Namen höre, verzaubert er mich. Ljubljana. Wow, was für ein Name … und was für eine Stadt erwartet mich? Auf dem Weg dorthin übernachtete ich jedoch erst einmal an wunderschönen Plätzen, meistens in der Nähe von Flüssen. Ich liebe es am Wasser Zeit zu verbringen und noch mehr liebe ich es in der Nähe von Wasser zu übernachten … gesagt, getan.</p>



<p>Ebenfalls stellte ich mit großer Freude fest, wie gut hier die Straßen im Verhältnis zu den italienischen sind. Top Qualität! Keine Schlaglöcher! Inkl. wunderschöner Aussicht. @Joachim, wenn Du das hier liest: Pack Dein Moppet ein, ab nach Slowenien und genieß die leeren Straßen hier! Du wirst die Serpentinen und die Kurven lieben. Versprochen!</p>



<p>Da war ich endlich in Ljubljana angekommen und mir blieb nicht einmal eine Nacht ;( Wieso ? In Städten zu campen ist für mich und Berta leider oft recht kompliziert &#8230; es gab zwar paar offizielle Plätze wo wir hätten übernachten können, aber als wir dort angekommen war stelle ich &#8220;mal wieder&#8221; fest, dass wir zu spät waren und somit alle freien Plätze bereits vergeben waren. Typisch für uns … ähm für mich. 0 Plan, und davon eine Menge … That‘s my life ^^ Ich entschloss mich daher &#8220;nur&#8221; die Altstadt und die Burg oberhalb der Altstadt zu besichtigen. Was mir während des kurzen Besuches aufgefallen ist, dass die Menschen alle sehr freundlich sind! Sie lächeln einen an, begrüßen einen sehr freundlichen und sind sehr offenherzig. Als Deutscher nicht unbedingt eine alltägliche Erfahrung die einem wieder fährt und somit genoss ich sehr die Zeit in der Hauptstadt! </p>



<p>Ich zog am späten Nachmittag weiter in Richtung Osten. Ich fand in der App Park4Night einen interessanten Eintrag. Im Eintrag stand, dass jeder Overländer mit seinem eigenen &#8220;Vehicle&#8221; herzlich willkommen ist &#8230; Toilette und Dusche sind vorhanden. Costa Quanta: Zero! WOHO. Checkpot! Auf zum Bauernhof!</p>



<p>Es war es bereits fast dunkel, als ich angekommen war. Keine wirklich gute Entscheidung so spät anzureisen, dachte ich mir &#8230; aber irgendwie ging es auch nicht anders. Ich parkte am Straßenrand außerhalb des Bauernhofes um erst einmal die Lage &#8220;zu checken&#8221;. Vielleicht hat sich jemand ja auch einen schlechten Scherz erlaubt und wollte nun mal schauen, wie viele Dumme darauf reinfallen. &#8220;Egal&#8221; dachte ich mir &#8230; das Einzige was mich erwarten kann sind neue Erfahrungen!</p>



<p>Die Stunde der Wahrheit ist gekommen! Ich passierte das Hoftor und sah in der Ferne einige Personen wie sie sich unterhielten. Sie bemerkten mich recht schnell und einer der Personen kam direkt auf mich zu. Wir verständigten uns kurz und realisierten: Ich kann kein Slowenisch und er kann kein Englisch. Suuuuuuper. &#8220;Das kann ja was werden&#8221;, dachte ich mir <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/12.0.0-1/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Ich wurde zu den anderen Personen mitgenommen und mir wurde direkt ein Glas Rotwein mit hausgemachtem Käse und Brot eingeladen. Yummy! Verlegen aber dankend habe ich das Angebot angenommen und kam mit einem älteren Herrn ins Gespräch. Er konnte gut Englisch bzw. sogar besser als ich (was nicht so schwer ist ^^) und wie sich herausstellte, war er der Besitzer des Hofes. Ein sehr angenehmer Zeitgenosse, dachte ich mir. Als Willkommens-Geschenk habe ich ihm eine Flasche Weißwein angeboten, den ich auf einem italienischen Weingut vor einigen Wochen gekauft hatte. Danke @Susi für die Empfehlung! Er nahm das Gastgeschenk dankend an, zeigte mir wo Berta und ich die Nacht verbringen konnten, lud mich zum Frühstück am nächsten Morgen ein und dann hieß es auch schon: Gute Nacht!</p>



<p>Da saß ich nun. 8 Uhr morgens, in einer alt bürgerlichen Küche und aß mit einer wild fremden Familie Frühstück. Das klingt verrückt? Das ist es definitiv auch! Dennoch, das Frühstück war unfassbar (!) lecker! Das lag zum einen an den grandiosen Koch-Skills der Köchin, aber auch daran, dass alles was hier serviert wurde 100% Bio ist. Eigener Anbau hießt das Rezept! Egal was ich aß &#8230; von den Eiern angefangen bis hin zur Milch, Butter, Säften, Salami oder gar den Speck. Unglaublich. Ich glaube, das Einzige was nicht selber angebaut war, waren die Kaffee-Bohnen für den Kaffee ^^</p>



<p>Während des Frühstückes unterhielten wir uns über Gott und die Welt und ich fand heraus, dass man für freie Kost und Logis auf dem Bauernhof arbeiten kann. Da ich noch keine Idee für den Tag hatte was ich machen wollen würde und ich eine gewisse Gegenleistung erbringen wollte für die große Gastfreundschaft, entschied ich den Tag auf dem Bauernhof zu verbringen, um zu helfen. Es ging direkt los und ich war mit Fallobst sammeln, Ställe ausmisten und Bohnen säubern beschäftigt. Was man halt so auf einem Bauernhof alles macht ^^ Bei einigen Arbeiten war ich alleine, bei anderen haben wir zusammen gearbeitet. Zusammen arbeiten bei stupiden Tätigkeiten macht definitiv mehr Spaß, glaubt mir! Während diesen &#8220;stupiden Tätigkeiten&#8221; haben wir uns wechselseitig Erfahrungen ausgetauscht, die wir bis &#8220;jetzt&#8221; in unserem Leben gesammelt haben. Jetzt denken viele vielleicht: &#8220;Das ist doch nur ein Bauer&#8221; &#8230; ja, das stimmt. Aber dieser Bauer liest unter anderem jeden Morgen seit vielen Jahrzehnten mehrere unterschiedliche Tageszeitungen (nein, nicht nur lokale Themen!) und hat somit ein großes Allgemeinwissen und eine fundierte politische Meinung zu fast &#8220;allem&#8221;. Ich war beeindruckt! Er versucht mit mir über die aktuelle politische Lage in Brasilien und über ein Land in Ost-Asien zu sprechen. Ich musste leider passen!</p>



<p>Stattdessen unterhielten wir uns über das Sinn des Lebens, was eine glückliche und respektvolle Beziehung ausmacht und was Liebe bedeutet. Wie wir auf diese Themen am Ende kamen, kann ich nicht mehr wirklich sagen &#8230; aber vieles was ich gehört habe hat fand ich sehr interessant. Was war das Geheimrezept hinter dem Lebenskonzept was er mit seiner Frau hier führte? Und das seit über 50 Jahren. Er meinte, und das aus tiefster Überzeugung, dass er unglaublich glücklich ist und sich kein anderes Leben vorstellen könne. Was ebenfalls sehr bemerkenswert war, dass er bei jedem wichtigen Thema, welches wir diskutierten, die Arbeit niedergelegt. So viel Respekt in einer Konversation habe ich selten erlebt, insbesondere von einem Fremden, und fand dies zu tiefst beeindruckend!</p>



<p>Während des Nachmittags bemerkte ich, dass mein Gastgeschenk bereits geöffnet wurde und er alle Stunde zum Kühlschrank lief, um das Glas wieder nachzufüllen. Haha, cooler Typ! Er bedankte sich vielmals für den Wein und meinte, dass er gar nicht gewusst oder erwartet hätte, dass das so ein feines Tröpfchen ist. </p>



<p>Nun, es wurde Abend. Wir saßen nun allen zusammen, plauderten, tranken Wein und aßen zu Abendessen. Wir verabredeten uns für den nächsten Morgen erneut und ich entschied mich noch einen Tag länger zu bleiben. Am nächsten Morgen ging die Routine wieder von vorne los. Früh aufstehen, Kaffee, Arbeiten, Frühstück, Arbeiten, unterhalten, Arbeiten und wieder unterhalten. Am Ende des Tages haben wir gemeinsam Apfelsaft gebraut auf altere herkömmlicher Art und ich habe direkt paar Flaschen für die Weiterfahrt eingepackt inkl. paar andere Köstlichkeiten aus eigenem Anbau.</p>



<p>Nun hieß wieder Abschied nehmen. Als Dankeschön habe ich die zweite Weißweinflasche ausgepackt und dem Bauern geschenkt. Überglücklich nahm er das Gastgeschenk an und meinte: Diese Falsche wird an Weihnachten geöffnet! Somit verabschiedeten wir uns herzlichst ich meine Fahrt ging weiter Richtung Kroatien …</p>
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		<title>Italien</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Sep 2018 21:06:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich passierte den Simplon-Pass an der italienisch-schweizerischen Grenze und war froh, dass es nun wieder Berg ab ging und etwas wärmer wurde. Die letzte Nacht auf Schweizer Seite habe ich in den Bergen verbracht und dort wurde es dann doch viel kälter als erwartet. Mitten in der Nacht wurde es sogar so kalt, dass ich&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap">Ich passierte den Simplon-Pass an der italienisch-schweizerischen
Grenze und war froh, dass es nun wieder Berg ab ging und etwas wärmer wurde.
Die letzte Nacht auf Schweizer Seite habe ich in den Bergen verbracht und dort
wurde es dann doch viel kälter als erwartet. Mitten in der Nacht wurde es sogar
so kalt, dass ich meine Winterdecke auspacken musste, um weiterschlafen zu
können ^^ Als ich die Grenze passierte, wurde ich auch schon direkt vom Zoll raus
gewunken. Als ich feststellte, dass es weniger eine Kontrolle war, sondern viel
mehr ein hohes Interesse wohin meine Reise geht, war die Begeisterung sichtlich
auf den Gesichtern der Zoll-Beamten zu sehen. Nach wenigen Minuten standen gefühlt
alle frei verfügbaren Zoll-Beamten um Berta herum und ich gab eine Privat-Führung
…</p>



<p>Nach meinem Zoll-Zwischenstopp steuerte ich Berta direkt auf
den Lago Maggiore zu. Als ich angekommen war, parkte ich Berta direkt im
Schatten und sprang ins Wasser. Herrlich! Das Wasser war schön warm, die Sonne
schien und alles war perfekt. Ich aß mein Late-Frühstück an einem wundervollen
Platz mit einer wunderbaren Aussicht auf den See, schlenderte zu paar Eisdielen
und aß mehr Eis als ich eigentlich sollte J
Der Tag verging wie im Flug, während ich was gelesen hatte, mit meiner Drohne beschäftigt
war und mein Tagebuch gefüllt hatte.</p>



<p>Ich passierte Milan, besuchte einige der Attraktionen und verließ
spät abends wieder die Stadt. Ich hörte, dass die Stadt nicht wirklich sicher
ist und ich wollte Berta und mich nicht unnötigerweise in Gefahr bringen. Ich fuhr
in der Nacht einige Stunden in Richtung Lago di Garda und fand in der Nähe vom Highway
ein feines Plätzchen zum Übernachten. </p>



<p>Am nächsten Morgen verbrachte ich etwas Zeit am Laptop,
frühstückte ausgiebig und sprang anschließend in den nahen gelegenen Fluss zur
Abkühlung. Es war bereits wieder unerträglich heiß geworden! Als ich zurück zu
Berta gegangen bin, musste ich leider mit Entsetzen feststellen, dass Berta
aufgebrochen wurde und mein Laptop samt allen wichtigen Dokumenten sowie
Reisepässe gestohlen wurde. Am Anfang habe ich nicht wirklich realisiert was
mir alles gestohlen wurde, das kam mit der Zeit dann alles nach dem Motto:
Okay, das wurde auch gestohlen und das auch … am Schlimmsten war nicht
unbedingt der materielle Schade, viel mehr die persönlichen Reise-Dokumente die
mich zwangen wieder nach Haus zu fliegen um die ganzen Dokumente vor Ort neu zu
beantragen. Leider. Das Ganze ist dann auch noch an einem der wichtigste
italienische Feiertag passiert, genannt Ferragosto. Somit hatten natürlich auch
viele umliegende Polizei-Stationen geschlossen und bis ich eine gefunden hatte
die offen war, verging Stunden. Yeah! Die Körnung kam jedoch noch! Ich dachte,
dass ich eine Diebstahlversicherung abgeschlossen hatte &#8230;&nbsp; aber irgendwie dann doch nicht. Long Story,
aber auf jeden Fall gab es keine. Fuck, das war ein teurer Spaß! Ausschließlich
die Kosten für die Scheibe als auch für das Austauschen der Schlösser wurde
bezahlt, nachdem ich eine vertrauenswürdige Werkstatt am Lago di Garde gefunden
hatte. </p>



<p>Ich entschied mich einige Tage am Lago di Garde zu verbringen,
bis die Ersatzteile aus Deutschland angekommen sind. Die Ersatzteile, die ich
natürlich brauchte, gab es nicht in Italien. Klar, wieso auch? Hab das
Glücks-schweinchen definitiv irgendwo auf dem Weg von Deutschland nach Italien
verloren, so schien es mir. Ich suchte mir unterschiedliche Möglichkeiten bei 35-40
Grad Hitze die Zeit zu vertreiben. Ich bin Kiten gegangen, habe viel gelesen, unterschiedliche
Ausflüge zu unterschiedlichen Bergen gemacht und was man sonst alles noch so
macht an gefühlt einem der teuersten Camping Area in Europa. 35 Euro für einen Stellplatz
pro Nacht pro Person. Und der Platz war definitiv nix besonderes! Boah, habe
ich mich geärgert! Und überall Deutsche. Verdammt, und dabei wollte ich die Welt
kennenlernen und nicht mit einer kaputten Windschutzscheibe + kaputte Schlösser
im Urlaubs-Paradies der Deutschen verbringen und ein Vermögen zu bezahlen für
nix. War ich schlecht gelaunt. Ich entschloss Berta der Werkstatt zu übergeben,
nahm ein Zug nach Venedig, übernachtete im Hostel, lief einmal durch Venedig
und setze mich in einen Flieger zurück nach Deutschland. </p>



<p>In Deutschland beantragte ich meine neuen Dokumente und
kaufte mir einen neuen Laptop. Außerdem besuchte ich meine Family und meine
Arbeit, was an der ganzen Odyssee definitiv das Beste war. Anschließend ging es
wieder zurück nach Italien und ich setze meine Reise fort, nachdem Berta wieder
voll einsatzbereit war. </p>



<p>Mittlerweile habe ich den Einbruch verdaut … dennoch war die
Weiterfahrt alles andere als einfach. Ich war plötzlich viel unsicherer bei der
Auswahl von Schlafplätzen und war nachts bei weitem nicht so entspannt wie ich
es kannte als ich die Reise begonnen hatte. Sicherlich braucht alles seine Zeit
und auch dies. Einige meiner Freunde meinten: Sei froh das es jetzt passiert
ist und nicht irgendwo in Asien. Ja, sicherlich richtig &#8230; am liebsten hätte
ich aber die Erfahrung komplett „geskippt“. Wohl diesmal nicht. </p>



<p>Ich fuhr weiter an die italienische Küste. Ich versuchte so
gut es ging die überteuerten Mautstraßen zu umfahren und wollte nicht noch mehr
Geld zum „Fenster“ rausschmeißen. Haha, blöder Wortwitz :/ Als ich an der Küste
angekommen war. Woho, überall Hotel-Bunker und Urlauber die sich in Öl baden.
WAHHHHHH. Ich parkte dennoch mein Auto, schaute mir das Spektakel an und war so
gar nicht in Weltreise-Modus. Ich entschied mich Sport zu machen in der Hoffnung,
dass meine Laune danach wieder etwas besser wird. Als ich vom Laufen zurück
kam, bemerkte ich, dass eine Mutter mit ihrem Kind neben mir parkte und
anscheint ebenfalls auf einem längeren Art Ausflug war. Ich kam mit der Mutter ins
Gespräch, eine Deutsche, wer hätte das gedacht, und verbrachten ein paar Stunden
zusammen. Die Kleine, genannt Valentina und um ich 7 Jahre alt, war Zucker süß!
Sie wollte alles wissen über meine Reise und erkundete Berta so gut es ging. </p>



<p>Ich übernachtete eine Nacht und machte mich anschließend auf
in Richtung Slowenien. Ich entschied mich nicht an der Küste nach Slowenien einzureisen,
sondern eher lieber über die Berge. Irgendwas sagte mir, dass ich diesen und
nicht einen anderen Weg einschlagen sollte … </p>
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		<title>Schweiz</title>
		<link>https://www.sebventure.de/schweiz/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Jul 2018 21:05:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hand aufs Herz! Wer von euch war schon einmal im Sommer in der Schweiz? Normalerweise verbinden wir die Schweiz eher mit dem Ski fahren .. oder eher gesagt &#8220;dem teuren Ski fahren&#8221; ^^ Aber das muss nicht so sein. Packt eure sieben Sachen und fahrt im Sommer in die Schweizer Berge .. und siehe da.&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap">Hand aufs Herz! Wer von euch war schon einmal im Sommer in der Schweiz? Normalerweise verbinden wir die Schweiz eher mit dem Ski fahren .. oder eher gesagt &#8220;dem teuren Ski fahren&#8221; ^^ Aber das muss nicht so sein. Packt eure sieben Sachen und fahrt im Sommer in die Schweizer Berge .. und siehe da. Da gibt es noch viel mehr als nur seine Skier unter sich zu schnallen und den Berg runter zu düsen &#8230;</p>



<p>&#8220;Kann ich auch eine günstig Vignette erwerben?&#8221;, fragte ich die gut aussehende Zoll-Beamtin an der Grenze bei Konstanz. &#8220;Nein&#8221;,  war die Antwort. Somit musste ich für Stolze 36,50 Euro eine Jahres Vignette kaufen, obwohl ich nur 1-2 Wochen bleiben wollte. Bitte, Danke :/ Gut, dass ich durch eines der teuersten Länder direkt am Anfang meiner Reise durchfahre .. anderseits, wenn es am Ende liegen würde, wäre vielleicht mein Reise-Budget aufgebraucht und ich würde in der Schweiz &#8220;hängen&#8221; bleiben. Aber, wäre das so schlimm? Nachbetrachtet, da ich den Beitrag schreibe nachdem ich die Schweiz besucht hatte, definitiv kein schlechter Ort um &#8220;hängen&#8221; zu bleiben. Aber das wusste ich vorher natürlich nicht .. und wie sagt man so schön. Am Ende ist man immer schlauer.</p>



<p>Meine erste &#8220;richtige&#8221; Anlaufstelle in der Schweiz war, nachdem ich einige Tage in den Bergen verbrachte hatte und jeden Bergsee als Abkühlung nutze, die Stadt Bern. Ich besuchte unter anderem meinen Onkel und seine Familie und wir verbrachten etwas Zeit zusammen. Und Woho, was für eine tolle Stadt! Nicht zu groß, nicht zu klein. Inklusive einer feine Innenstadt und einem Fluss, der seine Bahnen durch die Stadt zieht. Also, für alle die noch ein geeignetes Sommer-Ziel suchen, ab nach Bern! </p>



<p>Nachdem ich Bern  gut gesättigt verlassen hatte, ging es für mich weiter in Richtung Zürich. Wieder Augen zu, wenn es um das Geld geht, ansonsten Augen auf, da die Stadt viel zu bieten hat. Ich besuchte eine Freundin und die meiste Zeit verbrachten wir am Zürichsee .. das lag aber wahrscheinlich mehr daran, da das der einzigste Ort bei den Temperaturen war, der einigermaßen auszuhalten war. Aber definitiv keine schlechte Idee, da ich die Gegend dort liebe. Ich war bereits vor einigen Jahren einmal dort und zu dieser Zeit wurde das <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Zürcher Fest (öffnet in neuem Tab)" href="http://zuerifaescht.ch" target="_blank">Zürcher Fest</a> ausgerichtet. Definitiv ein tolles Event, da es auch primär um den Zürichsee herum stattfindet und es dadurch eine besonderes Atmosphäre erhält!</p>



<p>Es ging weiter nach Lucerne. Dort nutze ich zum ersten mal die mobile App &#8220;<a rel="noreferrer noopener" aria-label="park4night (öffnet in neuem Tab)" href="https://park4night.com" target="_blank">park4night</a>&#8220;. Ich fand direkt einen wundervollen Schlafplatz, den ich, wie ich zugeben muss, definitiv nicht ohne gefunden hätte. Es war ein kleiner  Parkplatz am Rand einer kleinen und so gut wie kaum befahrender Strasse. Zusätzlich hatte ich eine wundervolle Aussicht auf den vier Waldstätten See. Es war unglaublich! Die Aussicht nutze ich direkt für meine abendliche Koch-Session als auch morgens für meine dringend notwendige Wäsche-Wasch-Session. </p>



<p>Trotz der recht kurzen Zeit, die ich erst unterwegs bin, hat sich bereits eine gewisse morgendliche Routine bei mir breit gemacht. Lang ausschlafen, 5km Lauf inkl. einiger Übungen, Körperpflege und einem ausgiebigen Frühstück. Das Frühstück setzt sich oftmals zusammen aus einem Obstsalat, Toast und frischen Tomaten-Mozzarella-Salat. Langweilig wurde mir das bis dato noch nicht ^^ Diesen Luxus, der morgendlichen Routine, kostet zwar Zeit, aber ein Routine, den ich aktuell sehr genieße!</p>



<p></p>
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