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		<title>Der Abschied</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Sep 2018 06:10:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wir Menschen gehören definitiv zu den Lebewesen auf diesem Planeten, die es wenn möglich bevorzugen in einer Horde zu leben als in der Einsamkeit. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wir Menschen gehören definitiv zu den Lebewesen auf diesem Planeten, die es wenn möglich bevorzugen in einer Horde zu leben als in der Einsamkeit. Ich würde mich selber als Horden-Typ bezeichnen – wenn auch gleich ich diese Reise alleine bestreite. Daher wusste ich auch bereits vor dem Beginn meines Abenteuers, dass der Abschied, der vor mir liegt, für mich nicht leicht werden wird – obwohl er doch so oft im Leben dazugehört.</p>
<p>Ich wurde oft vor der Reise gefragt „Und, freust Dich auf das Abenteuer?“. Rational war die Frage schnell zu beantworten, emotional jedoch deutlich schwerer. Abschied zu nehmen bedeutet sich von Bestehendem zu trennen um somit bereit für das Neue zu sein was kommt. Das eine geht oftmals nicht ohne das andere.</p>
<p>Für mich bedeutet Abschied nehmen primär sich von lieb gewonnen Menschen, die ich bis jetzt kennenlernen durfte, für eine gewisse Zeit lebe wohl zu sagen. Trotz aller Digitalität, den Social-Blogs dieser Welt oder den unzähligen möglichen Kommunikationskanälen die es heute gibt um miteinander Kontakt zu halten, so ist es doch was anderes sich z.B. Freitags Abends für ein Wochen-Résumé bei dem Lieblings Restaurant um die Ecke auf ein Gläschen Wein zu treffen oder Sonntags morgens zu einem ausgedehnten Brunch mit der Familie. Ja, es stimmt, auf der Reise trifft man genügend interessante Menschen mit denen man auch z.B. ein Restaurant besuchen kann – jedoch dies mit Menschen zu machen mit denen man eine langjährigen Freundschaft besitzt ist gegen nichts einzutauschen bzw. ersetzbar.</p>
<p>Zusätzlich bedeutet es aber auch für mich von Gewohnheiten Abschied zu nehmen, die mein Leben angenehmer machen/machten. Das fängt bei ganz subtilen Dingen an wie z.B. einer schönen warmen Dusche am frühen Morgen oder aber Maschinen, die das schmutzige Geschirr oder die Wäsche wieder sauber „zurück geben“. Den Luxus zu haben aus dem Haus gehen zu können und sich und sein Hab und Gut grundsätzlich in Sicherheit wiegen zu können. All dies sind nur wenige Beispiele, die sich in den vergangenen Wochen für mich verändert haben. Somit habe ich es bereits jetzt schätzen gelernt wenn ich in den Genuss einer warmen Dusche komme, statt eine kalte morgendlichen Dusche neben meinem Auto mit freier Sicht auf alles, was der liebe Gott so geschaffen hat <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/12.0.0-1/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Aufgrund der damit verbundenen Prioritäten Verschiebung spielt es auch am Ende keine wirklich große Rolle mehr, ob die Dusche super sauber, mittel sauber oder nur sauber ist … Ich habe bereits jetzt gelernt mich auf das Wesentliche zu beschränken und damit Glücklich zu sein.</p>
<p>Jetzt meinen vielleicht einige: Du hast ja auch keine Wahl. Doch, die habe ich, So ist dies für mich zum aktuellen Zeitpunkt vollkommen in Ordnung und ich trauere den alten Gewohnheiten nicht hinterher, wenn gleich ich dies damals genossen habe und ich mich darauf freue irgendwann in der Zukunft dies vorsetzen zu können.</p>
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